L. M. SCHLÜTER
Autorin

Meine Gedanken
Hier findest du meine Gedanken zu verschiedenen Themen aus meinem Leben. Mein Glaube, mein Beruf, meinen Alltag als Logopädin, meine Hobbys und Leidenschaften.
Eben "ich" in kurzen Texten.
Das meiste davon wirst du auch auf meinem Instagram-Kanal finden. Schau doch gerne mal vorbei!
Hey!

Ich bin Lea - Logopädin, Autorin, Christin und man kann mich bestimmt noch mit vielem anderen betiteln, was mich begeistert (weil ich viel zu viele Dinge in Gottes Schöpfung faszinierend finde) – zum Beispiel als eine Kampfsportler*in, die echt heftige Schwierigkeiten hat, regelmäßig zum Training zu gehen; als Handballfan die anderen gerne ein Ohr abkaut, wenn es News aus ihrem Lieblingsverein gibt (THW Kiel und so); als Legasteniker*in, die gefühlt an jedem Text verzweifelt, weil sie hundertmal nach Fehlern sucht (damit bin ich dann auch gleich als Perfektionist*in enttarnt); als Bücher-Nerd, die von jedem blöden Geräusch so abgelenkt ist, dass sie grundsätzlich nur abends lesen kann und deswegen ein Schneckentempo an den Tag legt und so weiter.
Ich bin bei vielen Dingen die Definition eines kleinen Nerds, der zu oft in einem Rabbit Hole versinkt und wahrscheinlich liebe ich das Schreiben genau deshalb so sehr, weil ich darin meine ganzen Eindrücke und Begeisterungen verarbeiten und Hunderte verschiedene Leben leben kann – und ja, das würde ich wirklich gerne.
Auf diesem Profil möchte ich generell Dinge posten, die mich und meine Veröffentlichungen betreffen – heißt:
- Ganz viel Kram über meine erste Fantasyreihe »Skyla Peers«
- Viel aus meinem Alltag als Schriftsteller*in und Logopäd*in
- Und natürlich auch, wie Gott mich mit dieser Begeisterung für das Schreiben gesegnet hat und wie mein Glaube meinen Alltag, mein Therapeut*innen-Leben und mein Schreiben beeinflusst
Also, wenn du Lust hast, bleib doch gerne länger und begleite mich auf meiner Reise als Schriftsteller*in.
Mein Schreibarbeitsplatz

Wie sieht mein Arbeitsplatz beim Schreiben aus und was hat dies und das darauf zu bedeuten?
📚 ‒ Der Hintergrund verrät schon mal eine Menge: der Blick auf mein Bücherregal, das ich hin und wieder umgestalte, weil es so viel Spaß bringt, alles in Szene zu setzen, und das die Bücher beinhaltet, die mich geprägt, inspiriert und durch meinen Lese-Alltag begleitet haben.
💻 ‒ Natürlich mein Laptop, das Werkzeug, auf und mit dem meine Bücher entstehen und das der Inbegriff eines inspiriert-chaotischen Kopfes ist – tausend offene Taps bei der Recherche und Synonymwortsuche, Dokumente mit den Kapitelplanungen, Charakterblätter, Social-Media-Planung, ein Haufen verschiedenster Dinge, die ich alle akribisch in Ordnern und Unterordnern und Unterunterordnern und Unterunterunterordnern (….) sortiert habe. Als Bildschirmschoner und Hintergrund eine Collage, die ich vor Jahren selbst zusammengestellt habe und die noch heute darstellt, was mich antreibt und bewegt.
🌁🌄🏞️ ‒ Die Bilder an meiner Schreibtischwand, mit Sprüchen, Bildern und Erinnerungen, die mich motivieren und daran erinnern, wo ich herkomme und wo ich hin will.
🎧 ‒ Meine Kopfhörer. Unabdingbar fürs Schreiben. Sie helfen mir, selbst an Tagen mit den fettesten Schreibblockaden, in die Welten abzutauchen, die ich mit meinen Worten erschaffen darf. Was ich höre, wechselt häufig, aber es gibt eine Playlist, die mich immer mitten ins Geschehen schmeißt.
📘 ‒ Mein Planer, mit all meinen To-dos und Terminen. Mein Alltag ist so vollgestopft (Patient/innen auf der Arbeit, Ehrenämter, Schreiben, etc.), dass ich ohne ihn wohl nichts schaffen oder wirklich alles vergessen würde. Dabei habe ich ein ausgeklügeltes System, das mich immer ein bisschen an das von Ruby aus Maxton Hall erinnert (vielleicht zeige ich es euch auch irgendwann mal). Ohne das Ding wäre ich aufgeschmissen.
So viel mehr als ein "Brotjob"

Die Sprache zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben. Sie begleitet mich nicht nur im Schreiben, sondern auch in meinem Beruf. Und ich würde so weit gehen zu sagen, dass es drei Berufungen in meinem Leben sind, für die mein Herz schlägt. Meine Arbeit als Logopädin, meine Arbeit als Autorin und mein Ehrenamt.
Aber dieser Post ist ganz der "Logopädie" gewidmet, für deren Ansehen ich mühsam kämpfe und nicht aufgebe, sämtliche Vorurteile zu bereinigen. Zu oft höre ich "ach, da therapiert man doch Stottern und Lispeln" oder "da spielt man den ganzen Tag". Ja, es kommt vor, dass Patient/innen mit diesen Symptomen in der Praxis therapiert werden. Aber Logopädie ist so viel mehr als das. In der Ausbildung und im Studium bekommen wir die medizinischen Grundlagen eingeprügelt - Anatomie, Neurologie, Psychologie, Kieferorthopädie, Hörgeräteakustik, etc. Die Bereiche, in denen wir arbeiten gehen von Stimme und Sprechen über das Schlucken, die Atmung und Hörverarbeitung bis hin zu hochgradig Beeinträchtigungen nach Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumata. Es ist ein Beruf, in dem man mit Menschen arbeiten darf, die auf unsere Hilfe angewiesen sind und wo man nie aufhört zu lernen - über sich und die Patient/innen, über die Störungsbilder und Erkrankungen und über die Auswirkungen, die sie auf das Leben der Betroffenen haben.
Ein Beruf, für den ich brenne und wenn ich anfange, darüber zu reden, nicht aufhören kann, weil Sprache das größte Wunderwerk für mich ist. Ein Wunderwerk, das ich für jeden Betroffenen wieder zugänglich machen möchte, weil Abgeschnittenheit von der Sprache auch Abgeschnittenheit von der Welt bedeutet. Und all das darf ich in einer Praxis tun, in der ich mit den weltbesten Kolleginnen und Kollegen arbeiten darf. Ich teile mit ihnen jeden Tag nicht nur fachliche Probleme, sondern auch laute und witzige Pausen und viele private Erlebnisse. Eine Praxis, mit einem Team, das sich nahesteht. Und eine Praxis in der ich letzte Woche mein Jubiläum feiern durfte, mit einem Überraschungsfrühstück, einer Torte und einem Buch voller lieber Worte. Auf diesem Wege noch einmal Danke an euch❤️ Ihr seid toll!
Danksagung

Die Zeit, in der die Testlesenden sich Band 2 von »Skyla Peers« durchlesen, nutze ich jetzt in aller Ruhe, um an meiner Danksagung zu arbeiten. Die letzte ist schon längentechnisch etwas ausgeartet und diese wird es mit Sicherheit auch... weil ich am liebsten jeder einzelnen Person, die mich unterstützt, einen eigenen Absatz widmen würde. Nur wäre es dann leider definitiv viel zu lang. Gerade jetzt, in dieser Phase zwischen Überarbeitung und Veröffentlichung merke ich wieder, dass alles, was ich erreiche, meinem Umfeld zu verdanken ist. Mein Glaube, meine Familie, meine Freunde, meine Gemeinde und meine Kolleginnen geben mir so viel Stabilität, dass ich festes Vertrauen in meine Ziele haben kann. Einfach der Wahnsinn. Ich habe euch alle so unendlich doll lieb❤️
Eigentlich sollte es ein ganz entspanntes Wochenende werden… eigentlich.

Ein paar Tage mit meinem besten Freund bei einer gemeinsamen Freundin in Hessen und ein Konzertbesuch auf dem Rückweg, das war der Plan – stattdessen wurde es ein kleines Abenteuer.
Auf den Bildern sieht es bestimmt so aus, als hätten wir ein paar richtig schöne Tage gehabt –
aber die zeigen natürlich nicht die Screenshots von sämtlichen ausgefallenen Bahnen,
die 10 Umstiege,
die 12 Stunden Zugfahrt an drei Tagen
und unsere allgemeine Verplantheit.
Am Ende haben wir es sogar geschafft, das Konzert zu verpassen.
Ich habe selten ein so chaotisches Wochenende erlebt.
Aber unsere Freundin meinte nur lachend:
„Das ist ja besser als jede Fernsehsendung. Versprich mir bitte, dass du da irgendwann in einem deiner Bücher drüber schreibst.“
Denn statt uns zu ärgern, haben wir von Sekunde eins über uns selbst lachen müssen und je absurder dieses Wochenende wurde, desto mehr haben wir uns gedacht:
„Dann haben wir wenigstens was zu erzählen.“
Und glaubt mir:
Meine Kolleg*innen können bestätigen, dass ich diese Geschichte wild gestikulierend in der Mittagspause zum Besten gegeben habe.
Fazit: Konzert verpasst, Erinnerungen gewonnen.
Was am Ende bleibt,
sind ja die gemeinsamen Momente.
Und mit ihnen wieder etwas,
worauf ich beim Schreiben garantiert zurückgreifen werde.
Habt ihr auch solche Geschichten, über die ihr heute noch lachen müsst?
Und die zu gut sind, um nicht früher oder später in einer Buchszene aufzutauchen?
Eines der schönsten Wochenenden im Jahr

Am vergangenen Wochenende hieß es für mich wieder ---> Auf nach Breklum!
Im Juni darf ich seit ein paar Jahren mit einer guten Freundin zusammen den Kinderbereich der Breklumtagung der GGE Nord leiten.
Ein Wochenende, auf das ich mich jedes Jahr freue, das mich herausfordert, mich vieles lehrt und vor allem richtig Spaß bringt.
Ich liebs.
Das Team, auf das ich mich immer verlassen kann, das Hand in Hand zusammenarbeitet und für die Kids alles gibt. Menschen, bei denen ich mich immer wieder freue, sie zu sehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Die Kinder, die man über die Jahre kennengelernt hat und die alle so wundervoll und einzigartig sind. Und dann mit ihnen zusammen selbst wieder richtig Kind sein zu dürfen. Ich komme immer mit einer Menge blauer Flecken, Schrammen und Muskelkater nach Hause, weil wir so viel Action haben, toben und unser volles Programm richtig auskosten.
Und natürlich bei allem Gott im Zentrum haben zu dürfen.
An so einem Wochenende kann ich richtig Kraft tanken, Inspiration sammeln und mit frischem Wind in das zweite Halbjahr starten.
Die kleinen Dinge, die inspirieren.

Letztens war wieder einer dieser Momente.
Auf einer internen Firmenfeier nett mit den Kolleg*innen zusammengesessen und dann sagte die Gastgeberin zu mir und einer Freundin: „Ich habe da noch was, das ich euch zeigen muss“. Ein Geschoss runter und ein paar Räume weiter standen wir vor einem alten Schrank, der in Familientradition weitervererbt wurde.
In seinen Holzschnitzereien eine Menge zu entdecken. Von Bibelversen über die Jünger bis hin zu liturgischen Gesängen. Wir konnten gar nicht aufhören, die kleinen Details zu bewundern und haben uns bei jeder Entdeckung noch etwas mehr gefreut.
Solche Momente erinnern mich daran, wie viel Schönheit im Detail steckt –
und wie oft Geschichten direkt vor uns liegen, wenn wir nur hinschauen.
Das Leben romantisieren, sagt man doch so schön, oder?
Artikel zu meiner Lesung

Als ich den Artikel zu meiner Lesung gesehen habe, musste ich einfach grinsen, weil ich mich so gefreut habe. Zum einen natürlich, weil es wieder ein bisschen den Bekanntheitsgrad steigert. Aber vor allem, weil diese Art des Supports für uns Selfpublisher wirklich die Welt bedeutet. Nicht nur die Schreibende des Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlages, die am Abend dort war und den Artikel verfasst hat, auch das Team von „Leselust“, dass uns als erste Fantasy-Schreibende eingeladen hat. Diese Chancen sind es, die uns die Möglichkeit geben, das weiter zu machen, was wir lieben – das Schreiben. Seien wir ehrlich, Selfpublishing ist hart, viel Arbeit und wird häufig gnadenlos unterschätzt. Umso schöner, wenn es Menschen gibt, die einen unterstützen! Danke!
Wie ich Szenen finde, die Herzklopfen machen

Das fragt man sich, oder? Wie schaffen es Autor*innen, dass sich die verschlafene Kleinstadt so authentisch anfühlt, dass man am liebsten direkt ins Buch ziehen will? Oder wie passiert es, dass das Geplänkel zwischen den zwei besten Freunden so locker und authentisch zu lesen ist?
Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster und sage: Wir finden nicht die Szenen, sondern die Szenen finden uns.
Oder zumindest ist das bei mir so.
Ich bin generell sehr (wirklich sehr) leicht zu begeistern. Wer mich schon mal bei einem leckeren Essen oder bei einem THW-Kiel-Spiel beobachtet hat, kann das wohl bestätigen. Und wenn es dann nur die Chance auf ein Rabbit Hole gibt, falle ich definitiv hinein und ziehe gleich alle rundherum mit.
Aber auch die einfachsten Sonnenuntergänge, das Lachen meiner Freunde, kleine Gesten im Alltag... Es gibt so viele wunderbare Dinge, die das Herz flattern lassen.
Und dann sitzt man wieder am Schreibtisch.
Ich stelle es mir dann wie ein riesiges Archiv aus Erinnerungen vor (Farben, Gerüche, Geräusche, ...), das sich öffnet, sobald ich anfange zu schreiben. Ohne es zu merken, fließt alles, was sich über Stunden, Tage, Wochen, Monate in diesem Archiv angesammelt hat, dann in meine Geschichten ein...
Wie ist das bei euch?
Wie entstehen bei euch Herzklopf-Szenen?
Oder wie geht es euch, wenn ihr sie lest?
Autorinnen Freundschaften

Vor knapp 5 1/2 Jahren unter einem Pseudonym als Schreibende kennengelernt, seitdem durch über 560 Kilometer getrennt, aber auf WhatsApp vereint. Mittlerweile halten wir uns regelmäßig auf stand, was in unserem Leben so passiert, waren gemeinsam auf einem Konzert und schicken uns zweimal im Jahr gegenseitig ein Paket (zu Weihnachten und zum Geburtstag). Immer mit etwas Neuem (was wir beide zusammen entdeckt haben - hier Fourth Wing), etwas Altem (einer Leidenschaft, die wir teilen - grundsätzlich Harry Potter) und einer Karte, auf der wir so viele Worte aneinander verlieren, dass es meistens kaum rauf passt. Und das alles ist durch einen einzigen Kommentar vor vielen Jahren entstanden. Manchmal gehen Freundschaften schon verrückte Wege. Und diese gehört zu jenen, von denen ich immer behaupte, dass ich als Granny später noch davon erzählen werde, weil es so unwahrscheinlich ist, dass soetwas passiert. Mittlerweile kennen Marina und ich natürlich unsere Namen und ich darf sie nicht nur eine Freundin nennen, sondern auch eine meiner wichtigsten Testleserinnen und eine Schreibende, von der ich immer noch lerne und auf deren Feedback ich niemals verzichten möchte.